Logos - Heilpraktik, Logopädie und Osteopathie in Barmstedt
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Sprachentwicklungsverzögerung
liegt dann vor, wenn mehrere Bereiche der Sprache betroffen sind, z. B. das ihr Kind einige Laute nicht kann und noch Schwierigkeiten in der Grammatik hat.

Dysgrammatismus
Es zeigt sich ein nicht altersentsprechender Satzbau. Es gibt Richtwerte, welche Strukturen in welchem Alter gekonnt sein sollten, z. B. sollte ein 5jähriges Kind in Mehrwort-Sätzen sprechen können, den Dativ braucht es jedoch noch nicht zu können.

Aussprachestörung (Dyslalie)
Dies bezieht sich auf die Lautebene. Es fällt z. B. auf, dass ihr Kind anstelle des „k“ immer ein „t“ verwendet. Mit 3 Jahren wäre das völlig entwicklungsgerecht, mit 5 Jahren sollte es überprüft werden.

Myofunktionelle Störung
Hierbei ist die Kraft und/oder die Beweglichkeit der Artikulatoren (‚Zunge, Lippen,…) nicht ausreichend. Es ist oft erkennbar durch einen stets offen stehenden Mund. Oft wird dadurch ein Lispeln, häufige Erkältungen oder eine Schluckstörung begünstigt. Letzteres erkennt der Kieferorthopäde, sobald sie/ihr Kind eine Spange benötigt.

Näseln (Rhinophonie)
Das Näseln gliedert sich auf in ein offenes und ein geschlossenes Näseln. Das kann vorher durch den HNO-Arzt oder durch uns abgeklärt werden.

auditive Wahrnehmungsschwäche
bezieht sich auf eine Hörverarbeitungsschwäche. Ein normaler Hörtest ist unauffällig, jedoch fällt dem Betroffenen das unterscheiden von ähnlich klingenden Lauten (z.B. t-k) schwer oder er hat Probleme, sich Dinge zu merken. Eine auditive Wahrnehmungsschwäche liegt oft bei Lese-Rechtschreib-Schwäche und bei Sprachentwicklungsverzögerungen zugrunde.

Störung im Schriftspracherwerb
auch Dyslexie oder Legasthenie genannt. Dies ist nur eine Kassenleistung, wenn ein weiterer logopädischer Bereich betroffen ist. Im Zweifelsfall können sie eine Diagnostik machen lassen, um zu klären, ob eine logopädische Therapie helfen kann.

Stimmstörungen
Wenn sie merken, dass ihre Stimme nicht mehr belastbar ist, sie sich öfters räuspern müssen, häufig Erkältungen haben oder fast immer erkältet klingen ohne eine Erkältung zu haben, dann sollten sie dieses näher überprüfen lassen. Oft liegt eine Fehlbelastung beim Sprechen vor. Eine Verbesserung der Symptomatik unter Therapie ist altersunabhängig.
Auch bei Stimmproblemen nach einer Operation kann eine logopädische Therapie helfen.

Redeunflüssigkeiten (Stottern/Poltern)
Diese treten meist im Kindesalter auf. Oft sind es zu Beginn „altersentsprechende Unflüssigkeiten“. Jedoch sollten sie regelmäßig kontrolliert werden, da es chronifizierende Faktoren gibt. Teilweise gibt es auch begünstigende Faktoren, die durch eine ausführliche Elternberatung angesprochen und falls möglich verändert werden können.

Aphasie
Sind Sprachstörungen nach einem Schlaganfall. Sie können verschiedene Bereiche der Sprache betreffen. Entweder können die Betroffenen nicht mehr gut reden, teilweise nur mit Mühe einzelne Wörter, oder das Sprachverständnis ist eingeschränkt. In schweren Fällen sind beide Bereiche betroffen.

Dysarthrophonie
Dies ist auch eine neurologisch bedingte Erkrankung bei der die Sprache oft verwaschen klingt. Meist geht sie mit einer leisen Stimmgebung einher.

Sprechapraxie
wird meist durch einen Schlaganfall ausgelöst. Bei dieser Störung fällt es dem Betroffenen schwer, schnelle Wechselbewegungen, wie es bei der Sprache notwendig ist, auszuführen.

Schluckstörungen
sind sehr vielfältig. Sie können bei Kindern/Jugendlichen auftreten die eine myofunktionelle Störung haben (s.o.) oder neurologisch bedingt sein.

Laryngektomie
Laryngektomierten wurde, meist aufgrund eines Tumors, der Kehlkopf entfernt und somit fehlt die Stimme. Diese Erkrankung sollte in Zentren behandelt werden, die Erfahrung mit der Therapie haben.

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