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Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie – als eine noch verhältnismäßig junge Medizin in
Deutschland – ist eine ganzheitliche und manuelle Therapie, die der
Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen dient.
Zur Osteopathie gehören drei große Gebiete:
∙ die parietale Osteopathie – Behandlung des Bewegungsapparates
∙ die viszerale Osteopathie – Behandlung der inneren Organe
∙ die kraniosakrale Osteopathie – Behandlung des Schädels, des
Rückenmarks und des Nervensystems
Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der
Bewegung des Organismus. Der Körper stimmt alle lebensnotwendigen
Funktionen in ständiger Wechselwirkung aufeinander ab.
Wird die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen eingeschränkt,
beeinträchtigt das deren gesunde Funktion. Im Laufe von Monaten oder
Jahren können sich so ganze Spannungsketten im Körper bilden. Der
Organismus reagiert auf Veränderungen oftmals über einen langen Zeitraum
mit Anpassung und Kompensation. Ist jedoch eine angemessene und
ausreichende Regulierung nicht mehr möglich, wird der Mensch krank. Er
reagiert mit Schmerzen, Bewegungs- und Funktionsstörungen.
Die Bedeutung der Osteopathie liegt hier im Auffinden und Behandeln der
Ursachen der Beschwerden und nicht nur der Schmerzen oder
Beeinträchtigungen selber. Mit seinen geschulten Händen ertastet der
Osteopath Funktionsstörungen, löst diese und hilft somit dem Körper die
Selbstheilungskräfte zu aktivieren. |